Einführung von CCleaner – Was kann das Programm?

In dieser Einführung möchten wir auf die verschiedenen Möglichkeiten von CCleaner eingehen. Wir erklären hier unter anderem, was der Sinn und Zweck des Programms CCleaners ist. Natürich erklären wir in dieser Einführung auch, was das Programm nicht kann und warum es kein Allheilmittel für Probleme im Umgang mit dem Computer ist.

Was ist CCleaner & was kann man damit tun?

CCleaner ist ein kleines, schnelles und effektives Programm, dass als Werkzeug für Microsoft Windows, Android und MAC Betriebssysteme dient. Es bietet die Möglichkeit, alten Datenmüll, der sich im Laufe der Zeit auf den Computer ansammelt, zu bereinigen. Es löscht dabei temporäre Dateien, veraltete Verknüpfungen und andere Dateien, die die verschiedenen Betriebssysteme nicht mehr benötigen.

CCleaner befreit die Festplatte nicht nur von alten Daten, sondern schützt auch gleich die Privatsphäre des Benutzers. Denn mittels CCleaner werden außerdem der Browserverlauf, die temporären Internetdateien und andere Daten, die Auskunft über unser Surfverhalten geben können.

Andere Programme, die wir im Laufe der Zeit installieren, hinterlassen oft Dateien, die einmal benötigt wurden und dann getrost wieder gelöscht werden könnten. Da dies aber in der Regel nicht passiert, greift CCleaner hier ein und entfernt auch diese Daten, so dass eine Menge an Speicherplatz auf der Festplatte zurückgewonnen werden kann.

Weitere Funktionen von CCleaner sind die Reinigung der Registrierungsdatenbank in Microsoft Windows, das Deinstallieren von Programmen unter Windows, Macintosh, sowie Android. Außerdem lassen sich mit CCleaner die Programme verwalten, die beim Start des Betriebssystems ebenfalls geladen werden sollen.

Zusammengefasst bedeutet das folgendes:

Der Name ist Programm. In erster Linie kann man das Tool CCleaner nutzen, um das System Ihres Rechners zu reinigen.  Unnötiger System-Müll kann somit für immer von Ihrem Rechner verbannt werden.  Doch CCleaner bietet weitaus mehr Funktionen, als die gerade erwähnten:

  • Privatsphäre:  Passwörter löschen, Internet-Dateien entfernen,  Konfigurations-Dateien dauerhaft löschen,  Wiederherstellungspunkte des Systems entfernen bzw. herstellen.
  • Sicherheit:  Entfernt dauerhaft sensible Daten, die bei einem Wiederverkauf des PCs niemanden etwas angehen. Außerdem können gelöschte Daten mittels „WIPE“ unbrauchbar gemacht werden.  Somit sind gelöschte Dateien für immer entfernt.
  • Geschwindigkeit:  Erhöht die Geschwindigkeit des Rechners durch entfernen von ungenutzten Dateien und Verweisen.  Verbessert die Geschwindigkeit des Windows Startvorgangs, da unnötige Verweise und veraltete Daten entfernt werden.
  • Stabilität: Sorgt durch Reinigen der Registry-Datenbank für eine stabilere Windows-Oberfläche.
  • Speicherplatz: Sorgt beim Löschen von unnötigen Dateien für mehr Speicherplatz auf Ihrer Festplatte.
  • Verwalten der Cookies – Kleine Textdateien, die das Surfverhalten des Benutzers überwachen und somit das Verhalten an verschiedene Internetseiten übermittelt.
  • Reduziert den Verbrauch des Arbeitsspeichers oder verkürzt die Zeit beim Starten des Rechners durch benutzerdefinierte Auswahl, der beim Windows-Start zu ladenden Programme
  • Schützt Ihre Privatsphäre für zahlreiche Programme, indem es Informationen zur Nutzung (Logs, Cache, etc.) entfernt. Die Liste der unterstützten Programme wächst mit jedem Update von CCleaner.

Was kann man mit CCleaner nicht tun?

Auch wenn CCleaner einen fabelhaften Dienst in Sachen Reinigung der Betriebssysteme verrichtet, sind auch dem Programm ein paar Grenzen gesetzt. So kann man beispielsweise mit CCleaner keine Viren, Malware oder Spyware entfernen. Dafür gibt es zahlreiche andere Programme, die einen wirklich guten Job auf diesen Gebiet tun. Außerdem gibt es mit CCleaner keine Möglichkeit, die Festplatte zu defragmentieren. Wer eine SSD Festplatte besitzt braucht diese sowieso nicht mehr defragmentieren. Wer keine SSD Festplatte besitzt, kann dafür beispielsweise das Programm: „Defraggler“ nutzen, welches ebenfalls aus dem Haus Piriform Ltd. kommt. CCleaner kann auch keine gelöschte Dateien wiederherstellen. Zum Löschen und vernichten von Dateien oder Spuren eignet sich CCleaner wiederum wunderbar.

Welche Systemvoraussetzungen hat CCleaner für Microsoft Windows?

Um den CCleaner nutzen zu können reicht bereits ein schlankes Betriebssystem. Das CCleaner-Tool funktioniert ab Windows 2000, MAC 10.5 und Android Betriebssysteme.

Folgende Betriebssysteme werden definitiv unterstützt:

  • Windows 10 (alle Versionen, inklusive 64-Bit)
  • Windows 8 (alle Versionen, inklusive 64-Bit)
  • Windows 7 (alle Versionen, inklusive 64-bit)
  • Windows Vista (alle Versionen, inklusive 64-bit)
  • Windows XP (Home, Professional, Media Center, Tablet Edition, 64-bit)
  • Windows 2003 and 2008 Server (alle Versionen).
  • Windows 2000
  • Mac 10 (alle Versionen, inklusive 64-Bit)
  • Android Betriebssysteme

CCleaner ist ein kleines wenig Speicher nutzendes Programm, das ein Minimum an Arbeitsspeicher und Platz auf der Festplatte nutzt.

Notiz 1:

Für Windows NT4, ME und 98, empfehlen wir CCleaner Version 2.

Notiz 2:

CCleaner unterstützt zum derzeitigen Zeitpunkt kein Betriebssystem, das auf Linux basiert.

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